Archiv der Kategorie: Kindersicherheit

Mit Kind und Kegel unterwegs: Kindersitze auf Reisen

Wer mit Kind in den Urlaub fährt, muss nicht nur besser planen, sondern auch darauf achten, dass Kindersicherheit nicht vor der eigenen Haustüre endet.

Die meisten Eltern kennen es: Mama und Papa teilen sich plötzlich einen Koffer und der Nachwuchs benötigt für sich alleine einen eigenen. Mit einem Kind verdoppelt sich das Gepäck und unterwegs benötigt dein Sprössling nicht nur seine Kleidung und bei Babys zusätzlich Babynahrung und Windeln, sondern außerdem eine sichere Transportmöglichkeit – im Auto und im Flugzeug.

Mit der Babyschale oder dem Kindersitz zu verreisen, stellt Eltern manchmal vor ungeahnte Schwierigkeiten. Wir haben die wichtigsten Informationen zum Thema zusammengetragen.

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Kindersicherheit Teil 1: Steckdosenschutz

Spätestens dann, wenn der Nachwuchs mobil wird, kreisen die Gedanken vieler Eltern um die Kindersicherheit im Haus: Steckdosenschutz, Herdgitter, Türschutzgitter, Bettgitter, Schranksicherungen, was braucht man als Neueltern wirklich? Was entpuppt sich als Reinfall? Und worauf muss man im Einzelfall achten? Damit wollen wir uns in den kommenden Wochen beschäftigen und starten deshalb eine kleine Serie zum Thema „Kindersicherheit“. Während Herdgitter und Schubfachsperren eher selten zum Einsatz kommen, werden in nahezu jedem Haushalt mit kleinen Kindern die Steckdosen gesichert und das aus einem guten Grund. Babys und Kleinkinder sind von Natur aus neugierig und so kommt es, dass sie nicht nur ihre kleinen Fingerchen ins eigene Nasenloch stecken, sondern im Zweifelsfall auch Stifte und Scheren in Steckdosen. Wohl dem, der diese ausreichend gesichert hat.

Steckdosensicherungen – Welche Unterschiede gibt es?

ungesicherte Steckdose

Wer heute ein Haus baut, hat es gut, denn er kann von Beginn an sogenannte Unterputzsteckdosen mit integriertem Kinderschutz wie z. B. diese hier verbauen. Wer in eine Mietwohnung oder ein älteres Haus einzieht, kann selbige nachrüsten oder handhabt es wie die meisten Eltern und bestückt die Steckdosen im Haus für die ersten Lebensjahre des Kindes mit einem Steckdosenschutz. Dafür gibt es im Handel zahlreiche Angebote, aus Erfahrung kann ich allerdings sagen, dass nicht alle Produkte etwas taugen. Dazu gibt es Unterschiede, die wir im Folgenden auflisten wollen:

1. Ein Steckdosenschutz zum Kleben:
Der handelsübliche Steckdosenschutz zum Kleben wird häufig im Set angeboten, z. B. bei mytoys. Der Steckdosenschutz ist einfach zu befestigen, er wird lediglich mit einem bereits angebrachten doppelseitigen Klebeband in die vorhandene Steckdose geklebt. So unterschiedlich wie die Bewertungen im Shop, so unterschiedlich sind auch unsere eigenen Erfahrungen damit. Je nach Steckdosenart hält dieser Steckdosenschutz einmal besser und einmal schlechter. Bei einzelnen Steckdosen in unserem Haus hält dieser Schutz bombenfest, bei wiederum anderen hatten wir regelmäßig den Steckdosenschutz am Stecker des Staubsaugers hängen, wenn wir diesen aus der Dose zogen. Deshalb sind wir bei diesen Steckdosen auf einen anderen Schutz ausgewichen:

2. Ein Steckdosenschutz zum Schrauben:
Wem die geklebte Variante zu unsicher ist oder wer die Erfahrung machen musste, dass diese Art von Steckdosenschutz nicht hält, der sollte sich auf die Suche nach einem Steckdosenschutz zum Schrauben machen. Oft werden diese in Baumärkten verkauft. Der große Vorteil an diesem Schutz ist, dass er sich beim Herausziehen des Steckers nicht lösen kann. Aber Achtung: Es gibt vereinzelt Steckdosen, in die die mitgelieferten Schrauben nicht passen, weil sie zu dünn oder zu kurz sind.

Die unter 1. und 2. genannten Varianten sind die, die von den meisten Eltern bevorzugt werden. Wer die Erfahrung gemacht hat, dass der Nachwuchs selbst in diesen noch herumstochert und dabei vielleicht sogar den Drehmechanismus verstanden hat und deshalb besonders gerne an der Steckdose spielt, kann auf eine weitere Variante umsteigen:

3. Ein Steckdosenschutz zum Stecken (nicht drehbar)
Im Gegensatz zu den Produkten zum Kleben oder Schrauben ist ein Steckdosenschutz zum Stecken kein Plättchen, sondern etwa 10 mm tief und füllt somit die komplette Steckdose aus. Auf dem Foto im Onlineshop von Hellweg ist das ganz gut zu erkennen. Der große Vorteil daran ist, dass die Kinder nicht drehen können und auch beim Herumfingern in der Dose keine Möglichkeit haben, mit den Fingern in die Löcher zu geraten. Wir nutzen diese Art von Schutz bei Steckdosen, die selten benutzt werden, da es für eine Nutzung der Dose nötig ist, den Steckschutz komplett zu entnehmen und – viel wichtiger – nach dem Staubsaugen den Schutz auch wieder in die Dose zu stecken. Wird dies vergessen, ist die Steckdose komplett offen und strahlt so eine besondere Magie für kleine Kinder aus.

Alle Systeme haben in unseren Augen Vor- und Nachteile, vieles hängt auch von persönlichen Vorlieben ab. Grundsätzlich haben alle Varianten ihre Daseinsberechtigung, qualitativ gibt es allerdings große Unterschiede, insbesondere bei den Klebevarianten.

Ein Hinweis zuletzt: Trotz Steckdosenschutz ist es wichtig, den Kleinen immer und immer wieder zu erklären, dass Steckdosen gefährlich sind und kein Spielzeug.

Wie sind Ihre Erfahrungen zum Thema?

5 Dinge, die nicht einmal Mütter über das Autofahren im Sommer wissen

Mama weiß alles. Das ist ein Fakt. Oder anders: Wir wissen vielleicht nicht wirklich alles, bemühen uns aber darum, auch auf die absurdesten Fragen eine Antwort zu finden. Man mag darüber streiten (oder auch nicht), ob Mamas die besseren Autofahrer sind, Fakt ist, sie sitzen den gleichen Mythen auf wie ihre männlichen Mitstreiter.

Es folgen 5 Mythen bzw. Fakten rund ums Thema Autofahren, die auch die meisten Mütter noch nicht wussten:

Kurvige Straßen sind gefährlicher als gerade – ein Mythos!
Wir Mamas sind immer um das Wohl unserer Schützlinge besorgt. Auch beim Autofahren jedoch gilt: Angst ist kein guter Begleiter. Wer sich vor kurvigen Straßen fürchtet, irrt zudem. Tatsächlich ereignen sich 75% aller Unfälle auf geraden Strecken. Statt uns zu fürchten, sollten wir deshalb darauf achten, Reifen zu kaufen, die sowohl im bergigen Gelände als auch auf gerade, ebener Strecke gut haften.

Michelin Fakten und Mythen

Ganzjährig mit Winterreifen zu fahren spart Geld – ein Mythos!
Meist sind die Mütter für Geldangelegenheiten in der Familie zuständig und es liegt uns in den Genen zu sparen. Wir sollten allerdings nicht den Fehler machen, im Sommer mit Winterreifen zu fahren. Dies kostet nicht nur zusätzlich Kraftstoff, Winterreifen erhöhen außerdem den Bremsweg bei 100 km/h um 6 Meter und das können im Zweifelsfall die fehlenden 6 Meter sein.

Ein kleiner Sommerregen ist viel harmloser als starker Regen im Herbst – ein Trugschluss!
99% aller Unfälle bei Regen ereignen sich nicht etwa bei Starkregen, sondern dann, wenn es tröpfelt und die Straße weniger als einen Millimeter vom Wasser bedeckt ist. Sommerregen ist heimtückisch, deshalb sollten wir immer achtsam sein, wenn wir den Scheibenwischer betätigen müssen.

Der optimale Reifendruck ist wichtig – ein Fakt!
Wer in der Fahrschule gelernt hat, dass der Reifendruck vor weiten Urlaubsfahrten geprüft werden sollte, sollte schnell umdenken. Ein durchschnittlicher Reifen verliert pro Monat 0,07 bar an Luftdruck. Dies führt nicht nur zu Verschleiß, sondern ist auch gefährlich. Besser ist es, den Reifendruck bei jedem Tankvorgang zu überprüfen.

Der Verschleiß der Reifen ist auf allen Fahrbahnen und Strecken gleich hoch – ein Mythos!
Auf Bergstraßen nutzen sich Reifen 5mal so schnell ab als auf ebenen Strecken. Dies ist etwas, was wir Mamas aus dem Haushalt übernehmen können, denn manch Bodenbelag lässt sich deutlich schlechter reinigen als der andere. Und so ist es auch beim Reifen. Der Untergrund ist maßgeblich für die Abnutzung.

Mehr zum Thema Reifen, Sparen und Fakten, die Mamas jetzt wirklich besser wissen, finden sich im folgenden Video:

D-Link DCS-825L-Babyphone mit Kamera

Wir Eltern im 21. Jahrhundert haben es nicht leicht. Gleich welchen Erziehungsstil wir wählen, gleich wofür oder wogegen wir uns entscheiden, wir werden ganz bestimmt in eine Schublade gesteckt. Die, die früh wieder arbeiten gehen, die die sich nicht kümmern, die die sich zu viel kümmern. Es helikoptert in deutschen Familien und auch ich selbst werde nicht selten zu den Mamas gezählt, die ihre Kinder ein bisschen zu stark überbehüten. Das ist gar nicht schlimm, wie ich finde – aber deshalb erstaunt es vielleicht wenig(er), dass uns ein einfaches Babyphone nicht ausreicht und wir deshalb auf die Überwachung des Nachwuchses mit Kamera setzen. In den letzten Wochen ist uns dabei die D-Link DCS 825 L Wireless Eye on Baby Camera ans Herz gewachsen und warum dies so ist, berichte ich im Folgenden.

Die DLink DCS 825 L – Eine Kamera als Babyphone

DLink Camera Eye on Baby

Diese kleine hübsche babyblaue Kamera wirkt unscheinbar – sie kann sich dank mitgelieferter rosa Zusatzringe aber nicht nur mit wenigen Handgriffen in eine kleine hübsche Kamera in zartem Babyrosa verwandeln, sondern überzeugt durch allerhand Funktionen und technischen Schnickschnack. Eine Webcam oder ein Babyphone sind das eine – die DCS 825 L das andere.

Bei der D-Link EyeOn Baby Kamera handelt es sich um ein Babyphone, das mittels Smartphone und zugehöriger App (iOS oder Android) bedient werden kann. Die Bedienung ist ganz leicht: Die Kamera wird an das Stromnetz angeschlossen, die App auf dem Handy installiert und eingerichtet und schon können Mama oder Papa dem Baby beim Schlafen zusehen – entweder über das heimische W-Lan oder auch von unterwegs, indem sie sich über das Internet mit der Kamera verbinden. Besonders praktisch: Die Kamera kann problemlos mit in den Urlaub genommen werden – sie selbst verfügt über einen W-Lan Accesspoint, so dass das Smartphone auch an die Kamera selbst angeschlossen werden kann.

Anbringung & Montage

Babyphone Kamera von DLink

Die Kamera kann je nach Einsatzbereich auf einen kleinen Sockel gestellt werden oder auch an der Wand montiert.


Bedienung der Kamera und Funktionen der App
Die kostenlose mydlink App war auf unseren beiden Smartphones schnell installiert. Sie verfügt zusammen mit der Kamera über zahlreiche Funktionen. Zunächst können wir mithilfe der App natürlich den Kleinen beim Schlafen zusehen. Die Übertragung des Bildes ist sowohl tagsüber als auch nachts gestochen scharf. Der 1/4″-Megapixel-CMOS-Sensor der Kamera bietet eine 720p-HD-Auflösung – die Bilder können vierfach gezoomt werden. All das funktioniert bestens und auch die Tonübertragung klappt wunderbar. Daneben wird die Raumtemperatur überwacht und die App informiert uns, sobald es im Raum zu kalt oder zu warm wird. Der optimale Temperaturbereich hierfür kann selbst definiert werden. Die Kamera reagiert jedoch nicht nur auf Töne und Geräusche (im Screenshot gelb), sondern auch auf Bewegungen im Raum (im Screenshot grün – die Zahl bezeichnet jeweils die Anzahl der bisherigen „Vorfälle“).

Screenshot mydlink
Wenn wir merken, dass das Baby unruhig wird, können wir vom Smartphone aus eines von fünf beruhigenden Schlafliedern auswählen und unser Baby bedudeln lassen oder mit der Gegensprechfunktion bzw. dem Mikrofon auch sprachlich Kontakt mit dem Kind aufnehmen.
Schlafmelodien und Lautstärke können per App oder auch an der Kamera selbst gesteuert werden.

Zusatzfeature:
In die Kamera selbst kann eine Micro SD Karte (nicht im Lieferumfang dabei) eingeschoben werden, die einzelne Videoclips oder Fotos speichert. So können Eltern nicht nur die Bilder ihres Nachwuchses mit ihren Freunden teilen, sondern schützen ihr Haus nebenbei auch aus der Ferne, indem sie die Möglichkeit haben, Fotos und Videos von Einbrechern im Anschluss mit der Polizei zu teilen. Denn: Die Kamera zeichnet auf, sobald sie Geräusche oder Bewegungen registriert.

Die EyeOn Baby Kamera im Einsatz:
Die D-Link DCS 825 L überträgt Bild und Ton zuverlässig und sehr sauber. Gelegentlich erfolgt die Übertragung zeitversetzt um wenige Sekunden. Ursächlich hierfür ist die WLan-Auslastung bzw. natürlich auch das Internet selbst, wenn von außen auf die Kamera zugegriffen wird. Kommt es zu einer Verzögerung, hilft es, die Auflösung des Bildes zu reduzieren. Minimale Verzögerungsraten sind indes nicht zu vermeiden, aber darüber können wir hinwegsehen. Wir lieben die unterschiedlichen Features wie z. B. die Schlafmelodien und auch die Gegensprechfunktion. Dazu können wir auch beide zeitgleich von unseren Smartphones aus auf das Bild zugreifen. Die Qualität des Bildes über Infrarot in der Nacht ist klasse, – wir hatten vor Jahren eine Kamera, die viel versprach, auf der außer Schnee aber nachts nichts zu sehen war. Das ist bei der DCS 825 L definitiv anders.
Gegenüber unserem normalen Babyphone bietet die Wireless Cam den Vorteil, dass wir sehen, was der Nachwuchs macht und die Kamera so z. B. auch im Spielzimmer einsetzen können. Durch die Gegensprechfunktion kann das Baby beruhigt werden bis einer im Zimmer ist, um sich zu kümmern. Features wie die Temperaturüberwachung oder die Funktion, auch Bewegungen des Kindes zu registrieren, sind ganz klasse für alle Eltern, die gerne genau wissen, was das Baby in seinem Bettchen anstellt.

Wir werden und wollen auf den Luxus des Baby Monitors nicht mehr verzichten und freuen uns schon, diesen bald für unser 5. überbehütetes Kind einsetzen zu dürfen.