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(Elterntipps) Braucht man wirklich eine Babybadewanne?

Sie sind schwanger und auf der Suche nach einer geordneten und gepflegten, sinnvollen Erstausstattungsliste? Eins kann ich Ihnen bereits jetzt vorhersagen: Sie werden eine Unmenge an Listen finden – und in jeder davon wird etwas anderes als wichtig, unabdingbar oder unnötig beschrieben. Ebenso wie unsere Kinder haben auch wir Eltern unterschiedliche Bedürfnisse und sehen deshalb verschiedene Produkte als wichtig oder unwichtig an. Am Ende werden Sie Ihre eigenen Erfahrungen machen und können so die zweitausendste Liste zu diesem Thema verfassen – und auch diese wird sich von den anderen Listen noch unterscheiden.

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Die Milchzähne richtig pflegen

„Oh, ein Zähnchen! Endlich!“
Die Freude über Babys erstes Beißerchen ist bei den meisten Eltern groß und das ist nicht nur deshalb so, weil sich die Zähnchen oft schon Wochen und Tage vorher durch unruhige Tage und Nächte bemerkbar gemacht haben. Der erste Zahn ist neben dem ersten Schritt und dem ersten Wort ein wichtiges Ereignis im Leben eines Babys. Spätestens wenn der erste Zahn in Babys Mündchen zu sehen ist, wird es Zeit, sich um die richtige Pflege der Milchzähne Gedanken zu machen. Im besten Fall haben Eltern vorher schon alles besorgt und können direkt mit dem Putzen loslegen.

So erkennen Eltern, dass die ersten Zähnchen kommen
Die Anzeichen, dass die ersten Milchzähne kurz vor dem Durchbruch stehen, sind kaum zu übersehen: Viele Babys werden unleidlich, weinen, schreien und jammern öfter und haben in manchen Fällen auch erhöhte Temperatur. Auch leichte Schwellungen, so genannte Zahnbäckchen, sind typische Hinweise dafür, dass es losgeht – und nicht zuletzt ist der Drang, auf allem herumzukauen, was sich in die Fingerchen kriegen lässt, ein untrügliches Zeichen.

So können Eltern ihrem Baby das Zahnen etwas erleichtern

Baby mit Zahnbürste

Wenn der Nachwuchs zahnt, drückt und schiebt es in dem kleinen Kiefer des Babys. Eltern können zum Beispiel mit Ablenkung Erleichterung verschaffen und dem Kind mit den richtigen Kau-Utensilien beistehen: Das sind beispielsweise Beißringe aus dem Kühlschrank (Hinweis: Beißringe gehören auf keinen Fall in den Tiefkühlschrank!). Auch helfen kühle Waschlappen, an denen Babys saugen oder auf denen sie beißen können. Im Fachhandel finden sich heutzutage aber auch viele andere Hilfsmittel wie beispielsweise Veilchenwurzel oder Holzbeißringe. Vielerort schwört man auf Bernsteinketten, deren Nutzen indes umstritten ist und die die Gefahr der Strangulation bergen.
Lässt sich das Baby gar nicht beruhigen, ist auch an einen Einsatz von Medikamenten wie z. B. Paracetamol zu denken, hier ist es allerdings ratsam, zunächst den Arzt zu konsultieren, um andere Ursachen auszuschließen.

So pflegen Eltern die Milchzähne richtig
Sind die Zähne schließlich draußen, beginnt die tägliche Pflege-Routine: Zweimal am Tag, beginnend mit dem ersten Milchzahn, sollten die Beißerchen mit Kinderzahnbürste und Kinderzahncreme gereinigt werden. Die Milchzähne der Kleinsten können auch gut mit einem Fingerling mit Silikonborsten geputzt werden. Diese massieren zusätzlich das strapazierte Zahnfleich. Kinder ab einem Alter von ca. 2,5 Jahren können das Putzen auch teilweise selbst übernehmen, wobei Mama oder Papa etwa bis zum Grundschuleintritt noch nachputzen sollten.

So funktioniert die richtige Prophylaxe für das Milchgebiss

Um zu vermeiden, dass sich im Milchgebiss Karies entwickelt oder sich das Zahnfleisch entzündet, sollten die Kleinen regelmäßig beim Zahnarzt vorgestellt werden. „Diese Vorsorge beginnt, sobald alle Zähnchen da sind, denn Schäden am Milchgebiss können problematische Folgen für die bleibenden Zähne bedeuten“, erklären die Zahnärzte der Praxis Leipziger14.de . Nehmen Sie Ihr Kind am besten bei jedem eigenen Zahnarztbesuch mit in die Praxis, um es an die Routine der halbjährlichen Zahnvorsorge zu gewöhnen.

Das Milchgebiss eines Babys beginnt sich ab dem vierten Monat zu entwickeln. Dann heißt es: Tägliche Pflegerituale etablieren und ab zum Zahnarzt, sobald alle Zähnchen draußen sind. Die Zahnpflege im Kleinkindalter hat direkte Auswirkungen auf das bleibende Gebiss.