1. Schwangerschaftsmonat

1. Monat der Schwangerschaft
1. – 4. Schwangerschaftswoche

Die Sache mit dem Klapperstorch…
Los geht es, immer zielstrebig den anderen Samenzellen hinterher und das in einem Riesentempo! Spermien sind schnell, aber nur eine kann es am Ende schaffen, in die Eizelle einzudringen und sie zu befruchten.

Ein Spermium erzählt:
Ich habe es wirklich geschafft. Das Ei und ich verschmelzen innig und wir tanzen so ausgiebig miteinander, dass wir ineinander verschmelzen. 1 + 1 = 1. Mag für einen Mathematiker schwer nachvollziehbar sein, ist aber so. Doch wohin führt der Weg? Das Ei meint nur, festhalten, wir steuern die Gebärmutter an. Mir kann es recht sein. In die Gebärmutter werden wir uns gemeinsame kuscheln, wie in ein anschmiegsames Sofakissen und von dort aus zapfen wir die Blutgefäße an, damit wir auch rundherum versorgt sind. Eine großartige Idee!  Dank diesem Einfall sind wir jetzt nicht mehr nur eine Verschmelzung, sondern wir dürfen uns nun Embryo nennen.

Ein kleines Wunder ist geschehen
Soeben noch eine Zellenansammlung und nun auf dem besten Wege, der hübscheste Wonneproppen der ganzen Welt zu werden. Aber die Frau, deren Bauch ich jetzt neun Monate in Beschlag nehme, weiß noch nichts von ihrem Glück. Aber das wird sich mit Sicherheit bald ändern. Ich mache mich noch nicht bemerkbar, ich genieße zuerst einmal meinen Komfort im luxuriösen 1-Zimmer-Appartment. Mensch hab ich viel Platz für mich. Bin noch so winzig und das ganze Appartment ist nur für mich bestimmt. Wenn man da nicht von Großzügigkeit sprechen kann?

Ich glaube, sie hat Verdacht geschöpft
Obwohl ich mich jetzt wirklich die ganzen Tage über ruhig verhalten habe, ist heute die Frau, in deren Bauch ich wohne, ganz euphorisch getanzt. Vorher war sie in der Apotheke und hat sich ein Stäbchen geholt. Zehn Tage nach dem Geschlechtsverkehr (zum richtigen Zeitpunkt) ist ein Frühtest möglich. Auf jeden Fall ist sie, seit sie das Stäbchen hat, kaum wiederzuerkennen. Sie freut sich so, sie ist hin und weg und ihre Stimme klingt glücklich. War der Auslöser wirklich das ole Stäbchen oder hat sie entdeckt, dass ich es mir bei ihr gemütlich gemacht habe? Na klar, ich war es! Ich mache die Frau glückselig, in deren Bauch ich mich breitgemacht habe und die ich irgendwann einmal Mama nennen darf.
Aber ich verrate Dir schon einmal etwas vorab liebe Bald-Mama, ich bin nicht immer so anspruchslos. Bald werde ich Dir auf den Zahn fühlen, bald wird Dir ganz schön übel sein und für Sodbrennen werde ich vielleicht auch sorgen. Nachts da wirst Du dann nicht mehr so gut mützeln dürfen, aber bis dahin dauert es noch ein Weilchen. Wir starten ja erst unsere gemeinsame Zeit, darum möchte ich mich nicht gleich von meiner rüpelhaften Seite zeigen.

Mama klingt doch lieb
Du Frau, hast Du eigentlich einen Namen? Ich werde Dich einfach Mama nennen, da mir die anderen Samenzellen in unserem Wettlauf zugeflüstert haben, wir steuern jetzt Richtung Frau und dringen in das fremde Gebiet „Mama“ ein. Da ich ein schlaues Kerlchen bin, hab ich das natürlich gleich gecheckt und halte mich nun daran.

X- und Y-Chromosomen
Was in aller Welt ist das? Ich weiß es echt nicht. Aber bereits als die Eizelle mit mir Samba getanzt hat, stand es schon fest, ob ich nun ein gestandener Junge oder ein herziges Mädchen werde. Ihr wisst es natürlich noch nicht, aber etwas Spannung muss sein.

Mamas drehen an ihrer Ernährung
Es muss nicht viel gedreht werden. Im Allgemeinen stehen schwangere Frauen auf knackiges Gemüse, das können sie natürlich beibehalten. Lediglich der Kaffeekonsum muss ggf. ein wenig zurückgeschraubt werden. Alkohol und Zigaretten sind tabu, aber das ist klar.

Lieber zum „Warm-Duscher“ werden
Heiß baden bekommt dem Kreislauf der Mama nicht mehr. Sie sollte sich nun lieber zu den „Warm-Duschern“ zählen, als zu den heißen Badenixen, die ein dampfendes Vollbad zu sich nehmen. Das bekommt ihr besser und das bekommt mir besser.

Jod und Folsäure brauchen wir
Der Körper der werdenden Mama verlangt nun nach Jod- und Folsäurepräparaten, die ein jeder Arzt verschreibt. Denn nur in einem gesunden Körper kann auch ein gesundes Baby heranwachsen.

Der 1. Termin beim Frauenarzt
Da wird es dann endlich bestätigt, mich gibt es wirklich. Bisher deutet nur ein kleiner Fleck im Ultraschall auf mich hin. Aber wartet einmal ab, ich wachse und gedeihe und das mit einer gigantischen Geschwindigkeit. Denn der kleine Embryo wächst einen Millimeter pro Tag. Klingt wenig, ist aber viel.
Im ersten Monat der Schwangerschaft entstehen beim Embryo die Nervenzellen, die für die Steuerung der Körperfunktionen zuständig sind. Aus dem Keimblatt wachsen die ersten Organe und Körperteile.

 

Schwangerschaftstests:

Clearblue digitaler Schwangerschaftstest
Digitaler Schwangerschaftstest ohne Wochenanzeige

 

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